Tödliches Bakterium breitet sich in den USA aus Fall

 


Frage

nicht nur in den USA... auch in meinem Darm...

Hallo Dr. Daunderer,

genau dieses besagte Bakterium wurde schon vor einem Jahr bei mir in einer Stuhlprobe extrem erhöht nachgewiesen (+++). Habe leider in meinem Leben Unmengen an Antibiotika wegen unerkannter Schwermeallvergiftung bekommen.  Dazu wurde dann später noch festgestellt, dass meine Immunfuktion deutlich eingeschränkt ist. Gibt es nach ihrem wissen etwas, was man in einem solchen Fall tun kann? Verschwinden diese Bakterien im Darm, wenn man sich die Zähne zieht? (Sie haben mir damals bei vielen Zähnen im OPG Leichengifte - alle 5 er und 6 er - eingeszeichnet)

Viele Grüsse
Steffi

Antwort:

Genau dies ist auch bei den betroffenen Amerikanern der Fall. Das Reservoir für diese gefährlichen Bakterien Clostridium difficile  sind die Zahnwurzeln. Da Zahnärzte diese aber grundsätzlich nicht erkennen oder deren Existenz dem Patienten verheimlichen weil ihre Beseitigung zuviel Arbeit macht und im Verhältnis zu Implantaten zu gering bezahlt wird, können sie sich in große Bevölkerungsschichten einschleichen.

Antibiotika haben deshalb keinerlei Wert, da sie in den eitrigen schlecht durchbluteten Zahnwurzelbereich nicht eindringen. Zum Glück! -sonst käme es zur häufigen Blutvergiftung!

 

Natürlich ist es gut, wenn man die Eiterzähne noch so rechtzeitig zieht, dass sie noch keinen bleibenden Schaden anrichten konnten.

Aber in jedem Fall sollte man sie so schnell wie möglich ziehen und entsprechend der Antibiotika – Testung wirkungsvoll örtlich nachbehandeln.

 

Dies ist erneut ein Lehrbeispiel dafür.

-         dass Antibiotika auch als Infusion nicht gegen Bakterien unter den Zähnen wirken,

-         dass Zahnärzte durch ihre Unwissenheit in Zukunft eine große Gefahr für die

Menschheit sein können (Epidemieausbreitung).