Griechenland ging sehr
langsam in den Staatsbankrott
Vor 30 Jahren war Griechenland zum grössten teil ein
Agrarland das vergleichbar ist mit England vor 150 Jahren und Deutschland vor
125 Jahren. Also der ganze "Weg" zum heutigen "Wohlstand"
hat sich in kürzester Zeit abgespielt was in der heutigen Situation von grossem
Vorteil ist.
Die Leute aus den Dörfen strömten erst vor kurzer Zeit in die Städte um zu
arbeiten, hauptsächlich als Staatsbedienstete und im Dienstleistungssektor. Die
strukturen zu ihren Heimatorten stehen fast noch zu 100%, jeder Grieche hat
noch nahe Verwandte, mindestens ein Häuschen
(Elternhaus) und Landwirtschaftsboden in den Dörfern. Das kann man gut sehen
wenn an Feiertagen die "Athener" zu 100 Tausenden in alle
Himmelsrichtungen in ihre Heimatorte strömen, um diese mit ihren Familien zu
verbringen. Neuerdings fahren sie fast jedes Wochenende in ihre Dörfer und
kehren mit rammelvollen Karren, gefüllt mit Olivenoel, Käse, Gemüse, Obst, Eiern
usw., zurück! Ihnen ist spätestens jetzt bewusst dass Wohlstand nur in kleinen
Schritten geschehen kann, so wie ihre Vorfahren 3 Generationen geschuftet haben
um ein zusätzliches kleines Stückchen Land zu erwerben.
Die "Party"
ist in Greichenland schon seit ca 2 Jahren vorbei aber wie sie sehen geht
es den Menschen immernoch verhältnismässig gut dank ihren
"Dorfstrukturen" und ihrem Ideenreichtum der sich bei allen Menschen
spätestens wenn man keine Kohle mehr hat ausprägt. ich denke so ein
"Partyende" wäre in DE viel verheerender da eben diese Strukturen zum
grössten Teil fehlen.
Hartgeld info-europa
6.2.10